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Ehrenamt kennt keine Grenzen

Seit mehreren Monaten tobt ein Krieg in der Ukraine und viele Einwohner mussten ihr Land schlagartig verlassen. Unter Ihnen auch Oleksandr Bobko, ein Berufsfeuerwehrmann aus Kiew. Oleksandr ist mit seiner großen Familie in Schwabelweis gelandet und hat gleich Kontakt zu unserer Feuerwehr aufgenommen.  

Sehr gerne haben wir Ihn kurzerhand zu einem unserer Freitagsübungen eingeladen und so konnte er einen Eindruck gewinnen wie bei uns das Feuerwehrwesen abläuft. Dank Dolmetscher konnten wir Vieles über das Leben und die Feuerwehr in Kiew erfahren. Zuletzt war Oleksandr dort in einem Stadtteil stationiert und gehörte dem örtlichen Löschzug an. Als Maschinist war er dort hauptsächlich mit den Fahrzeugen unterwegs.  

Begeistert zeigte er sich schon in den ersten Stunden von unserem hohen Ausrüstungsstandard. Trotzdem gibt es viele Feuerwehrgerätschaften, die auch, genauso wie bei uns, in der Ukraine zum Einsatz kommen. Und die berühmten Feuerwehrknoten werden dort genauso gemacht wie bei uns, da waren wir uns nach dem ersten Treffen schon einig.  

Oleksandr hat sofort an unserem Löschzug Gefallen gefunden und so kam es, dass er mittlerweile vollwertiges Mitglied der Mannschaft geworden ist. Klar, ihm fehlt sein Beruf und tägliches Leben aus der Ukraine sehr und daher freut er sich umso mehr bei unseren Übungen und Aktivitäten dabei zu sein!  

Lieber Oleksandr, auch dich möchte der gesamte Löschzug auf diesem Wege herzlich willkommen heißen! Wir sind uns einig, dass du für unseren Löschzug eine wahre Bereicherung bist und wir sind sehr froh dich bei uns zu haben! Natürlich wünschen wir uns trotzdem, dass der Krieg in der Ukraine bald ein Ende findet!